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Die Kirche und die Geschichte der Pfarrei

 Die Pfarrkirche St. Michael

Am 3. Oktober 1948 weihte Bischof Ferdinand Dierichs unser neues Gotteshaus, die erste neue Kirche im Bistum Limburg, die man nach dem Krieg baute, ein. Bis zu diesem Zeitpunkt wurde der Gottesdienst in der alten Michaelskapelle von 1738 (heute Marienkapelle) gefeiert, die in den Neubau integriert wurde. Am 25. September 1960 erhielt unsere Kirche vier Bronzeglocken, die in den Tönen: h-a-fis-e erklingen. Jupp Jost aus Hattersheim stattete den Chorraum 1966/67 mit einem Gemälde aus, welches dem theologischen Grundgedanken, dem Christushymnus aus dem Kolosserbrief: „CHRISTUS IST DIE MITTE, alles ist durch ihn und auf ihn hin geschaffen“ nachempfunden ist.

Die Michaelskirche ist ein mächtiges, weithin sichtbares Bauwerk, das in seinem Inneren eine wohltuende Schlichtheit und zugleich Ruhe und Geborgenheit vermittelt. Außer dem erwähnten Chorgemälde befinden sich zwei wertvolle Figuren aus dem ehemaligen Kapuzienerkloster Königsteins in ihrem Inneren und zwar der heilige Franziskus und eine Madonna mit Kind. Diese kamen nach der Säkularisation in den Besitz der Gemeinde. Zum 25-jährigen Kirchweihjubiläum (1973) schuf die Frankfurter Künstlerin Franziska Lenz-Gerharz eine zwei Meter hohe Bronzestatue des Kirchenpatrons St. Michael, welche über dem Portal ihren Platz fand. Die heutige Marienkapelle lädt zum Gebet vor dem Marienbild (Foto eines Bildes aus dem Flügelaltar der Reinoldikirche zu Dortmund) ein.

Die Michaelskirche ist für die Gemeinde ein Ort der Stille und des Gebetes und ein Ort der lebendigen Begegnung.